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Ein Roman zu Max Stirners 200. Geburtstag
Aus dem Inhalt:
Hildebrand wollte nicht verstehen. Wenn sich Madonna und Max Stirner getroffen hätten und er versucht hätte, ihr klarzumachen, dass die völlige Unangemessenheit des Subjekts und des Prädikats wie bei „Der Geist ist kein Elefant“ ein unendliches Urteil ausmachen würde, dann könnte dabei eine sinnvollere Kommunikation herauskommen als bei den Versuchen, Hildebrand dazu zu bewegen, Django zu helfen. Obwohl Rainer gescheitert war, nickte ihm Django dankbar zu. So leicht ließ er sich nicht einschüchtern. Er musste das Abi schaffen, sonst konnte er sich selbst nicht mehr ins Gesicht sehen. Er würde jede Nacht ein paar Stunden Schlaf opfern, um seine Lücken in Geschichte zu stopfen. Auch wenn ihm bei den rechtsradikalen Parolen schlecht wurde. Vielleicht konnte ihm jemand beim Lernen helfen? Django blickte sich um und begegnete den aufmunternden Blicken von Ambra und Rainer. Hildebrand wandte sich von Django ab und widmete sich einem Tafelbild. „Welche sind die wichtigsten Leitfiguren des 20. Jahrhunderts?“ Ohne auf eine Antwort der Schüler zu warten, begann Hildebrand einige Namen an die Tafel zu schreiben: „De Gaulle, Stalin, Franco, Mussolini und natürlich Hitler!“ „Und was ist mit Fidel Castro, Gandhi und Martin Luther King?“ unterbrach ihn Rainer. „Wulff, Sie sind wohl nicht bei Trost! Castro hat doch keinerlei Einfluss auf den Gang der Geschichte!“
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