Mord ohne Sühne

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Sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und Mord – das sind die Kern-punkte des Verfahrens, welches als „Pascal-Prozess“ in die Gerichtsszene einging. Die schlimmsten Verbrechen werden angeklagt und ihre Ausführenden sitzen auf der Anklagebank. Ein Prozess, der die bundesdeutsche Öffentlichkeit sehr bewegte. Anhand von Gerichtsakten, Aufzeichnungen und Pressemeldungen soll der „Pascal-Prozess“ rekonstruiert werden. Von der Eröffnung bis zur Urteilsverkündung soll der Leser einen Einblick in die jahrelang geführte gerichtliche Verhandlung erhalten. Keine Spekulation, kein Action sondern knallharte Justizwirklichkeit.3,50 € inkl. gesetzl. MwSt. / ohne DRM

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Zur Zeit verfügbare eBooks von Gunter Pirntke
  • In der Bevölkerung weckt der Prozess um den Fall Pascal große Emotionen. Auch im Gerichtssaal kam es immer wieder zu verbalen Ausfällen einzelner Besucher: Sowohl die 13 Angeklagten als auch deren Verteidiger werden zuweilen beschimpft oder bedroht. Stefan Krempel vom saarländischen Anwaltverein wies deshalb darauf hin, dass nach deutschem Recht bis zum Urteilsspruch die Unschuldsvermutung zu gelten habe. Außerdem betonte er, dass es sich bei allen 13 Verteidigern um gerichtlich bestallte Pflichtverteidiger handele. Eine solche Pflichtverteidigung sei ein normaler Bestandteil des Anwaltsberufes. Ebenso sei es die normale Verpflichtung eines Rechtsstaates, für Verteidigung zu sorgen, unabhängig davon, wie schrecklich die Vorwürfe seien. Wenn ein Pflichtverteidiger nicht von der Unschuld seines Mandanten überzeugt sei, habe er grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Argumentation gegen die eigene Überzeugung: Anwälte sind verpflichtet, die eige-nen Bedenken hintan zu stellen und die Interessen ihrer Klienten nach besten Kräften zu vertreten, sonst machen sie sich der Straftat "Parteiverrat" schuldig Faktisch sei es also nicht üblich, aber durchaus möglich, auch eine Gerichtsaufforderung zur Pflichtverteidigung abzulehnen. Weitere Werke des Autors