Die Zeitreisende, 1. Teil

Vom 22. Jahrhundert zurück in das antike Karthago

RSSDie Zeitreisende, 1. Teil Die Zeitreisende, 1. TeilCover: Die Zeitreisende, 1. Teil

Deutsch491 SeitenErschienen: 2011

Das E-Book beschreibt die atemberaubenden Abenteuer einer jungen Frau, die durch Raum und Zeit reist.
Sie ist eine auffallend schöne, blonde und vor allem intelligente Frau aus Schweden. die in München erfolgreich Medizin studiert hat. Die blinde Liebe zu einem Mann stürzt sie in das Abenteuer ihres Lebens. Ihre Erlebnisse in diesem Roman und in seinen Fortsetzungen schildern beklemmend realistisch, was Frauen seit vielen tausend Jahren, zum Teil bis heute, erdulden und erleiden müssen.
Maria Lindström überlebt als einzige einen Flug zum Pluto und landet sicher auf der Erde – allerdings 150 Jahre vor Christi Geburt. Als Aphrodite schließt sie sich Nomaden auf dem Weg nach Karthago an. In die noch unzerstörte antike Stadt zieht sie in Ketten ein und muss als begehrte Sexsklavin ihrem Herrn dienen.
Aphrodite hat nicht nur das elende Sklavenleben zu erdulden, noch mehr Sorgen macht sie sich. ob sie den 3. Punischen Krieg und die Zerstörung Karthagos überleben wird. Doch genau dieses Wissen über die Zukunft der Stadt setzt sie für ihre Rettung ein. Wird es ihr gelingen. rechtzeitig Karthago zu verlassen und in das 22. Jahrhundert, aus dem sie als Maria startete, eine Botschaft zu übermitteln?
Das Buch schildert die Ereignisse überaus spannend und macht süchtig auf die geplanten weiteren Teile (Teil 2: Von der Hure Roms zur mächtigen Priesterin. Teil 3: Das Gold der Wüste - endlich am Ziel? Teil...).
Verlag: EDITION digital Pekrul & Sohn GbRTags: DDR AutorenDDR Literatur9,99 € inkl. gesetzl. MwSt. / ohne DRM

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  • Der Überfall
    Die letzten Tage waren für Aphrodite sehr anstrengend und aufregend zugleich. Nur langsam gewöhnt sie sich an das belastende Nomadenleben. Ihre Powerspritzen gehen bald zur Neige. Wie sie dann das Laufen über viele Stunden durchhalten soll, weiß sie noch nicht. Nur wenn Frauen krank oder hochschwanger sind, dürfen sie auch auf ein Lasttier. Die Männer, nein die Krieger, schauen sie geringschätzig von oben herab, auf ihren Pferden reitend, wie eine Exotin an. Alle sind sie gekommen und haben ihr blondes Haar bewundert. Sie, die Frau, haben sie dabei aber nicht beachtet. Sie ist für sie eben nur eine Frau. Dabei behandeln die Männer, wie sie beobachtet hat, ihre Ehefrauen mit Respekt und Achtung. Warum die anfängliche Begeisterung für sie so negativ umgeschlagen ist, weiß sie nicht.
    Dem Jungen dagegen geht es jetzt schon prächtig. Gestern hat sie die letzten Fäden gezogen. Stolz zeigt er allen seine kleine Narbe. Die Narbe wird wie ein Wunder bestaunt. Auf Grund dieses Erfolgs wurde sie lange mit viel Nachsicht behandelt. Aphrodite bemüht sich sehr, immer besser in die Rolle einer Nomadin zu schlüpfen, leider nur mit mäßigem Erfolg. Am mitleidigen Lächeln der Frauen merkt sie aber, dass ihr das nicht so recht gelingen will. Bei allem ist sie zu langsam, zu ungeschickt. Aber aufgeben will sie nicht. Die Frauen fragen verwundert, warum sie denn nichts gelernt habe. Etwas verlegen erklärt sie ihnen dann, dass dort, wo sie früher gelebt habe, solche Arbeiten unbekannt seien. Ein Feuer nach eurer Art zünden, kann dort niemand mehr. Niemand muss mühsam für Nahrung sorgen. Die Frauen sagten ungläubig: "Das kann nur das Paradies sein."
    Seit ihren Erfolgen als Heilerin besucht sie Mehmet öfter. So zumindest ging es bis vor zwei Tagen. Mehmet kam täglich mehrmals für einige Minuten zu ihr. Er nutzte die Zeit und berichtete munter von seinen früheren Abenteuern in der Ferne. Er will sie wohl beeindrucken. So erzählt er aus der Zeit, die er in Karthago verbracht hat. Er berichtet von unüberwindlichen Mauern, himmelhohen Türmen und riesigen goldenen Göttern, die in ihren Tempeln über diese prächtige Stadt wachen. Seine Schilderungen berichten von vielen Wundern. Aber sie erinnert sich an die Bilder des Professors, die Karthago vor der Zerstörung durch die Römer zeigten. Die Mauern waren dort kaum höher als zwölf, im höchsten Fall zwanzig Meter hoch. Die Türme ragten nur wenige Meter darüber. Nur die Hafenanlage war wirklich beeindruckend. Aber eine gewisse Neugier auf diese Stadt kann sie nicht leugnen. Lächelnd hört sie seinen Erzählungen zu. Oft geht er nur kurz ein Stück des Weges mit ihr zusammen. Sicher ist es ihm peinlich, neben einer Frau zu gehen. Aber seine Blicke und wie er etwas zu ihr sagt, lassen sie ahnen, dass er bald mehr als nur ein Lächeln von ihr erwartet. Auch die kleinen Aufmerksamkeiten sind ein untrügliches Zeichen dafür. Mal hat er ihr eine Handvoll Datteln geschenkt, mal reicht er ihr das Wasser. Auch die Andeutungen und Wortspiele der Frauen haben es in den letzten Tagen nicht an Deutlichkeit mangeln lassen. Bald wird Mehmet ihr die Frage aller Fragen stellen. Was wird sie ihm dann sagen? Verunsichert wollte sie mit Kasana vor drei Tagen in Andeutungen darüber sprechen. Kasana wurde sofort direkter und fragte, wann sie ihn denn heiraten wolle. Nein, es ging ihr nicht um das Ob, sondern um das Wann. Das war für sie ein Überfall. Sie war geschockt und sagte ganz aus dem Bauchgefühl heraus: "Natürlich nein." Die Frau war entsetzt. Auf ihre vorsichtige Frage, was bei einem Nein geschähe, reagierte die Frau sehr aggressiv. Ihr Blick wirkte wie tödliche Pfeile auf sie. Eine bisher unbekannte feindliche Haltung bekam sie zu spüren. Statt einer Antwort fragte die Frau in sehr rauem Ton: "Bleibst du bei deinem Nein?"
    Aphrodite hat damals einfach nur geschwiegen. Die Frau schien aber auf eine Antwort zu warten.
    Nach Minuten gemeinsamen Schweigens sagte Kasana dann bedrohlich: "Also nein. Nur weil du dem Jungen das Leben gerettet hast, wird dich Mehmet für diese Schande nicht töten. Das Recht hätte er dazu. Aber der Fürst wird einen Wettkampf ausrichten lassen. Der Sieger wird dich dann zur Frau nehmen. Das ist für dich noch ein Glücksfall."
    Auf Aphrodites erschrockenen und ablehnenden Blick spricht sie mit einem zynischen Bedauern weiter: "Lehnst du den Sieger ab, dann hast du unsere Gesetze endgültig verletzt, nein mit den Füßen getreten. Verweigert der Fürst dir dann seinen Schutz, kann jeder mit dir machen, was er will. Die Männer werden dich benutzen und die Frauen spucken auf dich und werfen mit Steinen nach dir. Mit etwas Glück wirst du vielleicht auch die Sklavin des Stammesfürsten und wirst nicht sterben. Denn er allein darf Sklaven halten. Keine Frau der Welt darf einen Mann ungestraft beleidigen."
    Aphtodite hat dann die Frau geschockt einfach stehen gelassen. Sie denkt: "So schlimm kann es schon nicht werden. Beim nächsten Treffen mit Mehmet will ich mit ihm darüber sprechen." Doch von Mehmet hat sie seitdem nichts gesehen oder gehört. Das geht jetzt schon zwei Tage so. Entsetzt von solchen schrecklichen Aussichten denkt sie seitdem schon an Flucht. Zum Kurier oder gar zum Igel würde sie alleine aber nie hinfinden. Der Tod auf dem Weg dorthin, wäre ihr sicher. Menschliche Siedlungen hat sie bisher auch noch nicht gesehen. "Ich bin ja so blöd", beschimpft sie sich selber. "Warum bin ich nicht bis zum Meer gefahren und habe Kontakt zu Griechen oder Römern gesucht?" So in Gedanken geht sie etwas abseits von den Frauen. Diese schwatzhafte Kasana hat sicher den anderen Frauen ihre ablehnende Haltung zu Mehmet sofort verraten. Denn so freundlich sind die Frauen seitdem nicht mehr zu ihr. Was heißt freundlich? Sie wird von ihnen angefeindet. Niemand bringt ihr jetzt etwas zu essen. Alles muss sie sich jetzt erkämpfen. Es sind ohnehin nur klägliche Reste. Nur ihre geheimen Reserven verhindern, dass sie nicht hungern muss. Aphrodite wird aus ihren Gedanken gerissen, als ein junges Mädchen auf sie zukommt.
    Das junge Mädchen fragt im spöttischen Ton: "Warum willst du Mehmet nicht heiraten, du hast doch seine Geschenke angenommen? Überlässt du mir jetzt Mehmet?"
    Aphrodite sagt vorsichtig: "Wer sagt denn, dass ich Mehmet nicht heiraten will?"
    "Alle Frauen glauben das. Du bist zu Mehmet so abweisend wie das Wasser zum Feuer. Du hast ihm falsche Hoffnungen gemacht. Du sprichst mit gespaltener Zunge. Wir verachten dich," spottet das Mädchen und geht lachend. Das Mädchen hatte gehört, was es hören wollte und verschwand wieder zwischen den anderen Frauen. Nur Gelächter hört sie noch.
    Ganz wohl ist Aphrodite bei diesen Worten nicht, denn die Gefahr im Stammesverband isoliert zu sein, ist greifbar. Oder doch nicht? Nur eines ist für sie jetzt klar: "Ich kann mit den Werten des zweiundzwanzigsten Jahrhunderts hier doch nicht weiterleben. Aber ist es für mich nicht schon längst zu spät?" Seit zwei Tagen hat Mehmet sich nicht mehr bei ihr blicken lassen. Die anderen Frauen haben ihm sicher ihre ablehnende Haltung wissen lassen. "Ist jetzt noch etwas zu retten?", fragt sie sich besorgt. Vergebens sucht sie Mehmet bei den Männern zu entdecken. Es ist, als ob er sich jetzt vor ihr verstecken wollte. Doch dann taucht er gut zehn Meter vor ihr kurz auf. Freundlich lächelt sie jetzt zu ihm herüber. Doch er schaut zu ihr, als wäre sie Luft. Sein Gesicht wirkt wie aus Stein.
    Ist die Entscheidung längst gefallen? Ist das Urteil über sie längst gesprochen worden? Panik kommt in ihr auf. Was soll sie nur machen?
    Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft sie sich jetzt zu Kasana durch und fragt sie laut, dass alle Frauen es hören können: "Ist das Urteil über mich schon gefällt? Wie konntest du nur so hinterhältig sein und meine vertraulichen Gedanken sofort allen kundtun? Habe ich nicht das Recht, einen Mann abzuweisen?"
    Kasana baut sich mit verschränkten Armen vor ihr auf und sagt giftig: "Ich bin zu dir als deine Freundin gekommen. Ich wollte dir nur helfen, das festzumachen, was ihr beide stillschweigend längst vereinbart habt. So hatten wir es zumindest alle geglaubt. Natürlich hast du das Recht, einen Mann abzuweisen. Doch dann hättest du nicht seine Geschenke annehmen dürfen. Er musste, nein, er war sich deiner Liebe sicher, als du die Geschenke angenommen hast. Als du das tägliche Gespräch mit ihm genossen hast, war von Ablehnung nichts zu spüren. Du hast ihn schwer verletzt. Er hat sich deinetwegen vor all den Männern lächerlich gemacht. Ich bin damals zu dir gekommen, um alles für eure Hochzeit vorzubereiten. Stattdessen hörte ich deine Ablehnung. Dabei habe ich dich sogar zweimal gefragt. Du hast beharrlich geschwiegen. Du hast zu lange geschwiegen. Es war auch ein Schlag in mein Gesicht. Du hast uns alle beleidigt. Was für ein falsches Spiel treibst du nur mit uns?"
    "Was erwartet mich nun? Kann ich noch auf Mehmet hoffen?", fragt Aphrodite die Frau unsicher. Doch Aphrodite scheint es ins Gesicht geschrieben, dass sie diesen Mann in Wirklichkeit nicht will.
    Darum sagt Kasana bitter lächelnd mit zynischem Ton: "Mehmet wird dich nicht heiraten. Dafür ist es längst zu spät. Deine Worte haben ihn zu sehr verletzt. Denn ich sollte vor drei Tagen deine Hochzeit mit ihm für euch vorbereiten. Dein Nein hat alles zunichte gemacht. Für immer. Er wollte dich sofort töten. Doch der Rat der Alten wird heute über dich Recht sprechen. Heute wirst du deine gerechte Strafe erhalten. Kein Mann will dich mehr haben!"
    Geschockt lässt sie sich zurückfallen. Weitere Fragen braucht sie der Frau nicht zu stellen. Wenn sie ihr Nein vor drei Tagen sofort revidiert hätte, wäre noch alles gut gegangen. Jetzt ist nichts mehr zu retten. Voller Selbstzweifel geht sie alleine am Ende der Karawane weiter. Würde sie sich jetzt zurückfallen lassen, keiner würde ihr mehr helfen. Ist sie längst ausgestoßen? Voller Ängste folgt sie der Karawane weiter.
    *
    Die Mittagssonne brennt unbarmherzig, als die Tiere unruhig werden. Kommt ein Sandsturm auf? Nein, am östlichen Horizont wird zwar eine kleine Staubwolke sichtbar, aber was ist das?
    Plötzlich Schreie, Kommandos, wild herumlaufende Menschen.
    Sie hört ausgerechnet Mehmet laut rufen: "Räuber! Banditen! Sklavenjäger!"
    Die schwarze Wolke kommt immer näher. Bald erkennt man viele Pferde, die Reiter mit blinkenden Helmen, Schwertern und Lanzen tragen.
    Dicht gedrängt zu einem Kreis aufgestellt, werden die Reiter von den Beduinen erwartet. Nur zögernd darf sie auch in die Mitte zu den Frauen. Von ihnen wird sie wie eine Aussätzige behandelt.
    Im Gegensatz zu den Frauen um sie herum blickt sie hoch und beobachtet diese Reiter aufgeregt. Ohne auch nur innezuhalten, stürmen die Reiter auf die Nomaden zu. Erste Pfeile lassen Getroffene zu Boden sinken. Die Übermacht der Angreifer ist gewaltig. Die meisten Männer, die sich der Horde entgegengestellt haben, sind längst tot. Es gibt keine Verteidigung mehr.
    Entsetzt sucht Aphrodite jetzt zwischen den toten Tieren tief am Boden liegend verzweifelt Schutz. Dann geht plötzlich alles ganz schnell. Ein entsetzliches Gemetzel beginnt. Was sich jetzt vor ihren Augen abspielt, kann einfach keine Realität sein. Ihr Verstand weigert sich, den Augen zu glauben. Ein Abschlachten von alten Männern, Frauen und Kindern beginnt um sie herum. In panischer Angst versteckt sich Aphrodite noch tiefer in den wirr umherliegenden Gepäcksachen eines toten Kamels. Als sie von einem Mann entdeckt wird, suchte sie ihr Heil in der Flucht. Sie springt auf und rennt um ihr Leben. Doch ein heftiger Schmerz am Kopf bringt sie zu Fall und ein zweiter Schlag lässt sie bewusstlos werden.
    *
    Als sie wieder zu sich kommt, zerrt einer der bewaffneten Männer an ihren Sachen herum. Sie merkt, dass sie kaum noch Kleidung trägt. Neben ihr beginnt eine der Frauen des Stammesfürsten zu schreien. Ein schwarzer Mann vergeht sich gerade brutal an ihr. Das gleiche Schicksal soll sie wohl jetzt auch erwarten. Ein Mann zerrt sie an den Haaren von diesem toten Kamel weg. Er schleift sie über tote Kinder und Tiere. Die letzten Fetzen Stoff am Leib werden ihr heruntergerissen. Während der Mann sich brutal von hinten an ihr vergeht, muss sie zusehen, wie dem Jungen, ihrem kaum geheilten Jungen, einfach die Kehle durchgeschnitten wird. Seine starren, weit aufgerissenen Augen blicken sie die ganze Zeit unentwegt an. Der Anblick des toten Jungen hypnotisiert sie und lässt sie nur im Hintergrund spüren, dass der nächste Mann sie vergewaltigt. Er schlägt und zerrt sie, um tiefer in sie einzudringen.
    "So sieht also die Hölle aus. So sieht die ewige Verdammnis aus", denkt Aphrodite Der brutale Griff des Mannes und die Schmerzen im Unterleib werden jetzt unerträglich. Sie erwacht aus ihrer Starre. Wut und Verzweiflung kommen in ihr auf und mit allen Kräften wehrt sie sich jetzt gegen die brutale Vergewaltigung. Ein weiterer heftiger Schlag mit der blanken Faust des Mannes auf ihren Hinterkopf lässt sie erneut das Bewusstsein verlieren.
    *
    Als sie wieder aus der Ohnmacht erwacht, scheint alles um sie herum in Bewegung. Wahnsinnige Schmerzen im Kopf und vor allem im Unterleib quälen sie. Sie sieht alles nur durch einen Schleier aus Tränen und Blut. Das Blut einer heftig schmerzenden Wunde am Kopf macht aus ihrem Gesicht und aus dem Haar eine klebrige Masse. Sie spürt, dass sie an Händen und Füßen gefesselt auf einem Pferd liegt. Sie ist beinahe nackt. Mit kehligen Lauten versucht sie aus Verzweiflung und Schmerz um Hilfe zu schreien. Sie wird an den Haaren hochgezogen und verschwommen sieht sie einem grinsenden, bärtigen Mann ins Gesicht. Nur kurz, dann wird ihr vom Reiter ein Knebel aus blutigen Lumpen in den Mund gesteckt. Sie ringt nach Luft, alles dreht sich vor Ihr, sie wird wieder bewusstlos.