Die Sella – das steinerne Herz Ladiniens

Um den Sellastock, auf Schiern, mit dem Fahrrad, zu Fuß

RSSDie Sella – das steinerne Herz Ladiniens Die Sella – das steinerne Herz LadiniensCover: Die Sella – das steinerne Herz Ladiniens

Deutsch34 SeitenErschienen: 2012

Wie bewegt sich der Individualreisende in einem Gebiet, das der Massentourismus schon fest in seinen Krallen hält ? Eine Kombination verschiedener Arten der Fortbewegung ? Neue Wege gehen ? Ein wenig einsteigen in die Geschichte der Gegend, was sind das für Menschen, denen ich da begegne ? – Eine Reise in einem Traumland der Märchen und Sagen, in einer zauberhaften Bergwelt, bei interessanten Menschen :
um den Sellastock, auf Schiern, mit dem Fahrrad, zu Fuß.

„Wir werden sie töten, ihre eigenen Pfeile werden sie töten!“. Dreizehn Bogenschützen kauern oben auf der Pralongia hinter Steinen am Rande des Schlachtgetümmels. Jeder der Krieger hat nur einen Pfeil, doch es sind unfehlbare Pfeile, die ihnen der Zauberer Spina de Mul gegeben hat. Das Ziel der Schützen ist die unbesiegte Kriegerin der Fanes: die Königstochter Dolasilla, die in der Schlacht einen undurchdringlichen weißen Panzer trägt, und die immer von ihrem Gefährten Ey de Net begleitet wird, der mit seinem riesigen Schild auch die verzauberten Pfeile Spina de Muls abwehren kann. Doch so sehr die Dreizehn auch Ausschau halten, die weiße Gestalt der Königstochter und Ihr Kampfgefährte Ey de Net sind nirgends zu sehen. Schon beginnt Angst vor der Kriegsheldin in ihnen aufzusteigen, als Spina de Mul ihnen das Ziel weist: eine kämpfende schwarze Gestalt, ohne Begleitschutz, mittendrin im Gewühl des Gefechts. Dreizehn Pfeile durchbohren die schwarze Rüstung Dolasillas, und sie sinkt tödlich getroffen zu Boden. Die Schlacht ist für die Fanesleute verloren – und das Ende einer Ära.

Die Geschichte spielte vor tausenden Jahren, in der Fanessage ist sie uns überliefert.


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  • Bücherliste
  • Leseprobe
  • Inhaltsverzeichnis
  • Auf einsamen Wegen rund um die Sellagruppe.

    Die Sellaronda auf Schiern ist ein Genuss, mit dem Rad ist sie ein Erlebnis.

    Gibt es da noch eine Steigerung? – Es gibt sie: Der Natur auf Augenhöhe begegnen und wandern!

    Wir haben Anfang September, die Hochsaison in den Dolomiten geht zu Ende. Der Autoverkehr auf den Bergstraßen ist abgeflaut, die Zeit der Radfahrer, der Kletterer und Bergwanderer ist gekommen.

    Die Umrundung des Sellastocks zu Fuß ist eine Zweitagestour. Es gibt keine vorbestimmte Route, die muss man sich selbst mit Hilfe von Wanderkarten zusammenstückeln. Die hier beschriebene ist eine von vielen. Man kommt dabei zwar immer wieder an belebten Plätzen vorbei, wie Ortschaften oder Pässe, doch aus dem Alleinsein auf den Wanderpfaden schöpft man soviel Ruhe, dass man das hektische Treiben an diesen Plätzen mit ironischer Gelassenheit betrachten kann.

    Wir gehen im Uhrzeigersinn, in 2 Etappen: Von Kolfuschg über den Campolongosattel bis aufs Pordoijoch und am zweiten Tag übers Sella- und Grödnerjoch zurück nach Kolfuschg.

    Erster Tag: Von Kolfuschg über den Campolongasattel zum Pordoijoch

    Gleich neben dem Campingplatz Colfosco geht der Spazierweg hinunter nach Corvara, direkt zu den Talstationen der Lifte und der Gondelbahn. Im Winter drängen sich hier tausende Schiläufer – im Herbst sind nur ein paar Wanderer und Spaziergänger zu sehen.

    Gleich neben dem Sessellift, der das erste Teilstück der Auffahrt auf die Pralongia ist, leitet uns ein Weg ins Tal des Tortbachs (Rü Tort, Weg 27). Auf der Strecke bis zur Überquerung der Straße zum Campolongosattel wäre jede Begegnung mit anderen Wanderern ein Zufall – wir sind hier alleine unterwegs. Nach der Querung nehmen wir den gut beschilderten Pfad zum Campolongosattel (Weg 26). Ungefähr 3 Stunden braucht man von Kolfuschg bis hinauf, und dabei geht es fast immer durch Wald.



  • Menschen in den Dolomiten

    Die Ladiner – die letzten Standhaften

    Ein Land Ladinien – wo liegt das ?

    Die Mëìsules – das steinerne Herz Ladiniens

    Spektakel für die Massen und Erlebnis für Individualisten

    Die bekannteste Schifahrt der Alpen: die Sellaronda

    Urgemütliche Berghütten

    Rund um den Sellastock auf zwei Rädern

    Hinauf zum Grödnerjoch

    Arabba zwischen Pordoijoch und Campolongosattel

    Das Pordoijoch, der Übergang ins Fassatal in der Provinz Trentino

    Sellajoch, letzte Herausforderung bei der Umrundung der Sella

    Auf einsamen Wegen rund um die Sellagruppe

    1.Tag: Kolfuschg-Campolongosattel-Pordoijoch

    2. Tag: Pordoijoch-Sella-Grödnerjoch


    Epilog – Heilige Berge