Der Mythos der Bleichen Berge

Die Dolomiten - ein Wunder der Natur

RSSDer Mythos der Bleichen Berge Der Mythos der Bleichen BergeCover: Der Mythos der Bleichen Berge

Deutsch17 SeitenErschienen: 2011

Mit Einem müssen sich die Skilehrer, die Berg- und Fremdenführer in den Dolomiten nicht plagen: die Besucher für das Land zu begeistern. Das erledigen die Berge ganz allein.

„….die Dolomiten bilden eine Serie einzigartiger Gebirgslandschaften von außerordentlicher Schönheit. Ihre beeindruckend senkrechten und bleichen Gipfel weisen eine weltweit außerordentliche Formenvielfalt auf….“. Das ist ein Ausschnitt der Erklärung des Welterbe Komitees vom 26.Juni 2009 in Sevilla über den außergewöhnlichen Wert der Dolomiten.

Dem ist fast nichts mehr hinzuzufügen – außer einem Besuch, um alles selbst erleben zu können. Die bizarren Felsgipfel, die bei untergehender Sonne in einem Inferno aus Licht und Farben zu verglühen scheinen. Die grünen Almen. Die vor Lebenslust und Betriebsamkeit überquellenden Täler. Und auf einsamen Bergpfaden, den Zauber der Bleichen Berge spüren.

Kommen sie mit auf eine „Reise“ um den
Col di Lana – 90 Kilometer durch die verschneiten Dolomiten, auf Schiern, mit Lift und Bus. Die Fahrt durch die Dolomiten führt uns vorbei an den Fanesbergen mit Kreuzkofel, La Varella, Cunturines, zum Monte Pelmo und hinauf auf die Marmolada — Glanzstücke des „Welterbes Dolomiten“.
3,00 € inkl. gesetzl. MwSt. / ohne DRM

  • Bücherliste
  • Leseprobe
  • Inhaltsverzeichnis
  • Am Nordabfall der Marmolada –
    die „Piste La Bellunese“

    Auf dem Schneeplateau der Punta di Rocca, gleich neben der Bergstation, tummeln sich an schönen Tagen eine große Zahl von Skifahrern, der Individualist findet jedoch ein wenig abseits immer ein ruhiges Plätzchen, um ungestört auf die faszinierende Bergwelt hinunterschauen zu können.

    Was nun folgt ist eine etwa 10 Kilometer lange Skiabfahrt mit über 1.700 Metern Höhenunterschied – eine der berühmtesten Skiabfahrten der Alpen: die „Piste La Bellunese“. Inmitten einer strahlenden Bergwelt fährt man die Nordhänge der Marmolada hinunter, noch immer beindruckt von der Faszination dieses Berges, der „Königin der Dolomiten“. Es ist die schwierigste Abfahrt der gesamten Tour, aber auch die schönste, besonders dann, wenn die Scheeverhältnisse so ausgezeichnet wie heute sind. 20 bis 30 Minuten sollte man sich für die Abfahrt schon Zeit nehmen, man möchte sich ja auch noch ein wenig umschauen und einige Fotos machen.

    Übrigens, der höchste Gipfel der Marmolada, die Punta di Penia, wurde zum ersten Mal im September 1864 von dem Wiener Paul Grohmann und zwei einheimischen Bergführern bestiegen. Ein Jahr vorher gelangen Grohmann die Erstbesteigungen des zweithöchsten Dolomitenberges, des Antelao, und des dritthöchsten, der Tofana di Mezzo. Er war Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins, ein leidenschaftlicher Bergsteiger, Entdecker und der namhafteste Erschließer der Dolomiten. In St.Ulrich im Grödnertal steht sein Denkmal, das noch zu seinen Lebzeiten errichtet wurde. Und wenn man von der Punta di Rocca nach Westen zur Langkofelgruppe schaut sieht man das Dreigestirn: Langkofel (Erstbesteiger Paul Grohmann), Fünffingerspitze und links – die Grohmannspitze.

  • ● Dolomia – der strahlende Fels

    ● Der 1. Weltkrieg – Kampf um den Col di Lana

    ● Die „Gebirgsjäger Skitour“ beginnt im Zentrum der Ladiner

    ● Von St.Kassian zur Civetta

    ● Von Alleghe zur Marmolada

    ● Sagen und der Krieg um die Marmolada

    ● Am Nordabfall der Marmolada – die „Piste La Bellunese“

    ● Vom Passo di Fedaia nach Arabba

    ● Über den Bec de Roces zum Passo Campolongo und auf die Pralongia

    ● Die Murmeltiere, die Königin der Fanes und der „Falsche König“

    ● Abschied vom Col di Lana – von der Pralongia nach St.Kassian