Multiplikatoren – Mogelpackung oder Wunderwaffe?

Was das Multiplikatorenprinzip in der betrieblichen Bildung tatsächlich leisten kann

RSSMultiplikatoren – Mogelpackung oder Wunderwaffe? Multiplikatoren – Mogelpackung oder Wunderwaffe? Cover: Multiplikatoren – Mogelpackung oder Wunderwaffe?

Deutsch80 SeitenErschienen: 2012Edition: 1

Der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen verschärft sich in zunehmendem Maße. Sie müssen wirksam, strategisch und kostengünstig investieren, wenn sie dauerhaft am Markt bestehen wollen. Dabei hängt ihr Überleben immer mehr von qualifizierten Mitarbeitern ab. „Lebenslanges Lernen“ ist in aller Munde.
In diesem Zusammenhang taucht regelmäßig der Begriff des Multiplikatorenansatzes auf. Dieses Prinzip verspricht eine rasche und flächendeckende, aber vor allem wirtschaftlich günstige Verbreitung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten innerhalb von Betrieben.
Dieses Buch untersucht, was ein Multiplikator überhaupt ist und inwiefern der Multiplikatorenansatz unter Beachtung erwachsenenpädagogischer Grundsätze als Instrument der betrieblichen Bildung genutzt werden kann. Vor diesem Hintergrund werden Arbeitsprozesse, Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen hinsichtlich ihrer Lernförderlichkeit für den einzelnen Mitarbeiter sowie den gesamten Betrieb erörtert.
Die dargestellten Möglichkeiten und Einschränkungen des Multiplikatorenansatzes werden praxisnah am Beispiel der stationären Altenpflege mit ihren berufsspezifischen Anforderungen kritisch reflektiert. Daraus folgt eine abschließende Bewertung des Einsatzes von Multiplikatoren als Option für betriebliche Bildungsprozesse mit einer Einschätzung des tatsächlichen Leistungsspektrums und den dafür erforderlichen Rahmenbedingungen.ISBN: 9783842834989Verlag: Diplomica VerlagTags: diplomica24.99 € inkl. gesetzl. MwSt. / ohne DRM

  • Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung .........................................................................................................1
2 Betriebliche Bildung und Ökonomie................................................................. 4
2.1 Organisations- und Arbeitsstrukturen .............................................................. 4
2.2 Betriebliche Bildung .........................................................................................5
2.2.1 Aufgaben betrieblicher Bildung ........................................................................6
2.2.2 Ziele der betrieblichen Bildung......................................................................... 6
2.2.3 Arten der betrieblichen Bildung........................................................................ 7
2.2.4 Transferproblematik .........................................................................................8
2.2.5 Einflussfaktoren für Transfererfolg................................................................... 9
2.3 Informelles Lernen am Arbeitsplatz ............................................................... 11
2.4 Arbeitsplatznahes Lernen ..............................................................................12
2.5 Organisationales Lernen................................................................................13
2.5.1 Die erste Evolutionsstufe: Organisationsentwicklung .................................... 14
2.5.2 Die zweite Evolutionsstufe: Die lernende Organisation ................................. 15
2.5.3 Die dritte Evolutionsstufe: Wissensmanagement........................................... 16
2.5.4 Implizites Wissen ...........................................................................................17
3 Multiplikatorenkonzepte als Option für die betriebliche Bildungsarbeit.......... 18
3.1 Hierarchieorientierte Hauptströmungen .........................................................20
3.1.1 Exkurs Peer Learning .................................................................................... 21
3.2 Implementierung des Multiplikatorenansatzes............................................... 22
3.2.1 Auswahl von Multiplikatoren .......................................................................... 23
3.2.2 Betriebspädagogen........................................................................................24
3.2.3 Direkte Vorgesetzte .......................................................................................25
3.2.4 Erfahrene Mitarbeiter .....................................................................................26
3.3 Externe Dozenten versus Multiplikatoren ...................................................... 27
4 Erwachsenenpädagogische Grundsätze .......................................................30
4.1 Grundsätze für Lehrende ............................................................................... 30
4.2 Grundsätze für den Betrieb............................................................................ 31
5 Die stationäre Altenpflege.............................................................................. 32
5.1 Ökonomische und finanzielle Rahmenbedingungen...................................... 33
5.2 Besonderheiten sozialer Dienstleistungen..................................................... 34
5.3 Anforderungen an Pflegeheime als Arbeitgeber ............................................ 35
5.4 Der Beruf der Altenpflege .............................................................................. 36
5.4.1 Aufgaben der Altenpflege .............................................................................. 36
5.4.2 Belastungen in der Altenpflege ...................................................................... 37
5.4.3 Teamarbeit als Organisationsprinzip ............................................................. 39
5.4.4 Auswirkungen von Teamarbeit auf Entwicklungspotenziale .......................... 40
5.4.5 Lernen als Teamprozess ............................................................................... 41
5.5 Weiterbildungsinhalte in der Altenpflege........................................................ 42
5.6 Betriebliche Weiterbildung in Pflegeheimen .................................................. 44
5.7 Der Multiplikatorenansatz in der Altenpflege ................................................. 45
5.7.1 Potenzielle Inhalte für den Multiplikatorenansatz........................................... 46
5.7.1.1 Weitergabe von Fachinformationen ...............................................................46
5.7.1.2 Weitergabe von Wissen .................................................................................46
5.7.1.3 Weitergabe von Fortbildungsinhalten ............................................................47
5.8 Qualifizierung betrieblicher Multiplikatoren .................................................... 48
5.8.1 Rollen und Rahmenbedingungen ..................................................................49
5.9 Potenzielle Multiplikatoren in der Altenpflege ................................................ 51
5.9.1 Pflegefachkräfte als Multiplikatoren ............................................................... 51
5.9.2 Praxisanleiter als Multiplikatoren ................................................................... 52
5.9.3 Vorgesetze als Multiplikatoren .......................................................................54
5.9.4 Bewertung des Multiplikatorenansatzes ........................................................ 55
6 Schlusswort....................................................................................................58
7 Literaturverzeichnis........................................................................................63
8 Anhang........................................................................................................... 71