Der Mann in der eisernen Maske

RSSDer Mann in der eisernen Maske Der Mann in der eisernen MaskeCover: Der Mann in der eisernen Maske

DeutschErschienen: 2011

Paris im Jahr 1660. Der gerade zwanzigjährige Ludwig XIV., endlich aus der Vormundschaft des Kardinals Mazarin entlassen, eröffnet seine Regierungszeit mit rauschenden Pesten und ruinösen Liebesaffären, ruinös für die Staatskasse wie für die Gefühle einiger Betroffener. Er liebt seine schöne junge Schwägerin Henriette von England - genannt Madame - und inszeniert, um den eifersüchtigen Bruder - genannt Monsieur - zu täuschen, eine Nebenaffäre mit der Ehrendame Louise de La Vallicre. Doch die verläuft überraschenderweise nicht nach Plan: Louise entbrennt in wirklicher, heftiger Liebe zum König. Mit seinem zweifelhaften Lebensstil schafft sich der junge Ludwig schon bald auch seine Kritiker - unter ihnen die Musketiere, die aus lebenslangem Engagement für die französische Krone andere Vorstellungen von einem starken Königtum haben. Und Aramis, inzwischen Bischof und vor kurzen zum Jesuitengeneral berufen, besitzt das gefährliche Geheimnis um einen Zwillingsbruder Ludwigs, der, vor der Öffentlichkeit verborgen, in einem Seitenflügel der Bastille lebt der Mann mit der eisernen Maske. In einer kühnen Intrige unternimmt er es, diesen Doppelgänger, den er für den besseren König hält, unbemerkt gegen Ludwig auszutauschen und auf den Thron zu setzen ... 4,49 € inkl. gesetzl. MwSt. / ohne DRM

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  • Leseprobe
  • Inhaltsverzeichnis
  • »Sie sind der Sohn König Ludwigs XIII., der Bruder Ludwigs XIV, der legitime Erbe des französischen Thrones. Hätte Ihr jüngerer Bruder Sie bei sich behalten, wie man Monsieur behielt, so hätte er ein gewisses Recht auf den Thron geltend machen können. Immerhin, nur die Ärzte und Gott können seine Legitimität unter Diskussion stellen. Die Ärzte lieben immer mehr den König, der König ist, als den, der es nicht ist. Gott täte unrecht, einem ehrenwerten Fürsten Schaden zuzufügen, aber er hat gewollt, daß Sie verfolgt wurden, und gerade die Leiden, die Sie unschuldig ertragen haben, weihen Sie heute zum König von Frankreich. Sie haben das Recht zu regieren, denn man bestreitet es Ihnen, Sie haben das Recht, zum König ausgerufen zu werden, denn man hat Sie verborgen. Sie sind göttlichen Blutes, denn man hat nicht gewagt, Ihr Blut wie das Ihrer Diener zu vergießen. Sie sehen, was der Gott für Sie getan hat, den sie gewiß oft beschuldigt haben, er habe alles gegen Sie getan. Er hat Ihnen die Züge, die Gestalt, die Stimme und das Alter Ihres Bruders gegeben, morgen, übermorgen werden Sie auf dem Thron sitzen, von dem der Wille Gottes, durch den Arm eines Menschen vollstreckt, Ludwig XIV für immer gestoßen haben wird.« »Ich verstehe, man wird das Blut meines Bruders nicht vergießen.« »Sie allein sind sein Richter.« »Das Geheimnis, das er zu meinen Ungunsten mißbraucht hat...« »... werden Sie gegen ihn gebrauchen. Was hat er getan? Er hat Sie vor den Augen der Welt geheimgehalten. Sie haben das gleiche Interesse, ihn verborgen zu halten, denn er wird als Gefangener Ihnen ähnlich sein, wie Sie ihm als König gleichen.«

  • Fontainebleau
    Das Bad
    Die Schmetterlingsjagd
    Was man fängt, wenn man Schmetterlinge jagt
    Das Ballett der Jahreszeiten
    Die Nymphen im Park von Fontainebleau
    Was unter der Königseiche gesprochen wurde
    Die Unruhe des Königs
    Das Geheimnis des Königs
    Ereignisse einer Nacht
    Aramis' Korrespondenz
    Der Commis, der exakt arbeitet
    Fontainebleau um zwei Uhr morgens
    Das Labyrinth
    Was sich wirklich im »Schönen Pfau« zugetragen hatte
    Ein Jesuit des elften Jahres
    Staatsgeheimnis
    Mission
    Glücklich wie ein Fürst
    Geschichte einer Nayade und einer Dryade
    Königliche Psychologie
    Was weder die Najade noch die Dryade wußten
    Der neue Jesuitengeneral
    Das Gewitter
    Tubie
    Malaga
    Der Brief des Herrn Baisemeaux
    Die Ratte und der Käse
    Was man von Planchets Haus aus sieht
    Die Vorstellung Portbos'
    Erklärungen
    Madame und de Guiche
    Montalais und Malicorne
    Wie de Wardes bei Hof aufgenommen wurde
    Der Kampf
    Das Souper des Königs
    Wie d'Artagnan sich seines Auftrags entledigte
    Der Arzt
    Zwei Pfeile im Köcher
    Kampfansage
    Die Flucht
    Botschafter
    Chaillot
    Bei Madame
    Louises Taschentuch
    Eine Leiter am Fenster der Ehrendame
    Die Fackelpromenade
    Die Erscheinung
    Das Porträt
    Hampton-Court
    Madames Kurier
    Saint-Aignan befolgt Malkomes Rat
    Zwei alte Freunde
    Das Fell des Bären
    Bei der Königin-Mutter
    Eifersucht
    Porthos' Metbode
    Umzug, Falltür und Porträt
    Rivalen
    König und Adel
    Sturm
    Wunden
    Was Raoul erraten hatte
    Drei Tischgenossen, die nicht wenig erstaunt sind, zusammen zu soupieren
    Was im Louvre vorging, während in der Bastille gespeist wurde
    Nebenbuhler
    Der Gefangene
    Ein zweites Souper in der Bastille
    Der Versucher
    Krone und Tiara
    Nektar und Ambrosia
    Das blaue Zimmer
    Colbert
    Majestätsverbrechen
    Der Schatten des Herrn Fouquet
    Der Morgen
    In der Bastille
    Die Dankbarkeit des Königs
    Der falsche König
    Porthos glaubt, seinem Herzogstitel nachzulaufen
    Drei Wochen später
    Das Abendmahl
    Der Wagen des Herrn Colbert
    Belle-Isle-en-Mer
    Wettlauf der Gedanken
    Die Ahnen Porthos'
    Locmaria
    Der Tod eines Titanen
    Die Kunde des Herrn de Gesvres
    König Ludwig XIV.
    Athos' Alter
    Der Todesengel
    Louise
    Ludwig XIV. auf der Jagd
    D'Artagnans Tod