Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann

Illustrierte Ausgabe

RSSRinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann Cover: Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann

DeutschErschienen: 2018

Rinaldo Rinaldini ist eine literarische Figur aus Christian August Vulpius' Roman Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann, der 1798 in Leipzig in drei Bänden erschien und bis in die Gegenwart zahlreiche Neuauflagen erlebte. Er gilt als der erfolgreichste deutsche Räuberroman des 19. Jahrhunderts. Rinaldo lebt im 18. Jahrhundert im Königreich Neapel. Er ist der Bandit aller Banditen, wagemutig, unerschrocken und kühn, der Schrecken des Apennins, aber gleichzeitig ungewöhnlich passiv: Aktiv wird er nur, wenn er sich mit Mut und Stärke durch einen Haufen ihn umzingelnder Feinde durchhauen muss. Aber auch dieses Geschäft überlässt er je länger je mehr seinen geheimnisvollen Freunden und Beschützern. Mit 18 Illustrationen.
Trotz seiner scheinbaren Freiheit wird sein Leben durch den Geheimbund des Alten von Fronteja bestimmt. Der Alte ist der Anführer einer Organisation, die sich die Befreiung Korsikas von der französischen Herrschaft zum Ziel gesetzt hat; er möchte, dass Rinaldo die militärische Führung der Bewegung übernimmt. Doch Rinaldo weigert sich; immer wieder brechen seine zum Teil erotischen Leidenschaften durch und verhindern, dass er, wie vom Alten von Fronteja geplant, zum Helden wird. Als Rinaldo von Soldaten des Königs verhaftet wird, erschießt ihn der Alte, um ihm die Schmach der Hinrichtung zu ersparen. In einer Fortsetzung des Romans klärt Vulpius die Herkunft Rinaldos auf: Er ist der Sohn des Alten von Fronteja, ein Neffe des Sultans von Konstantinopel. Mit 18 Illustrationen.
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